BNetzA: Unerwünschte SMS-Werbung wird abgeschaltet


Die BNetzA hat die Abschaltung von insgesamt 220 Mobilfunkrufnummern angeordnet. Über die Rufnummern wurden Werbe-SMS mit kostenpflichtigen Abos versandt.

Die Kurznachrichten versprachen angebliche Gewinne, enthielten vermeintliche persönliche Nachrichten oder Informationen über vorgeblich verfügbare Kredite. Jede SMS enthielt einen Kurzlink, der auf eine Internetseite mit pornografischen Angeboten führte. Öffnete der Nutzer diese Seite, wurde er zum Abschluss eines kostenpflichtigen Abonnements zu Preisen von € 2,99 bis € 4,99 pro Woche für das Herunterladen von pornografischen Filmen und Bildern aufgefordert. Mehrere hundert Verbraucher hatten sich bei der BNetzA über die Werbe-SMS beschwert.

 

SMS-Werbung ist gesetzlich verboten, wenn der Adressat dem vorher nicht ausdrücklich zugestimmt hat. Fehlt diese Einwilligung, handelt es sich um unerlaubte Werbung. Wenn Verbraucher einen solchen Vertrag unbeabsichtigt eingegangen sind, können sie sich zivilrechtlich zur Wehr setzen und die Verbraucherzentralen um Unterstützung bitten.