BMI: Digitale Verwaltungsangebote noch nicht bürgernah


Die Initiative D21 e.V. hat die Ergebnisse des eGovernment MONITOR 2017 im BMI vorgestellt. Die Studie liefert seit 2012 jährlich ein umfassendes Lagebild zur Nutzung und Akzeptanz digitaler Verwaltungsangebote durch die Online-Bevölkerung in Deutschland, Österreich und der Schweiz.  

In Deutschland zeige sich im Langzeittrend seit 2012 eine Stagnation der eGovernment-Nutzung. Online-Angebote sind zum einen nicht bekannt, die Anschaffung zusätzlicher Hardware ist notwendig, eine vollständige Abwicklung im Internet ist nicht möglich und zum anderen mehren sich die Datensicherheitsbedenken. Der eGovernment MONITOR zeigt auch, dass die entsprechenden Maßnahmen zum Schutz der sensiblen Daten aktiv kommuniziert werden müssten, um dafür breitere Akzeptanz zu erreichen. Es fehle bislang an Anreizsystemen, z.B. über Gebühren- oder Zeitersparnis, um der Bevölkerung den digitalen Weg schmackhaft zu machen. Erst wenn für die Bürger ein echter Mehrwert entsteht, würden die Dienste auch akzeptiert.