Geringer Mittelabfluss für Breitbandausbau


Nach Informationen (BT-Drs. 18/13322) der Bundesregierung sind von den im Bundesförderprogramm für den Breitbandausbau im Jahr 2016 bereitgestellten € 554,24 Mio. lediglich € 5,29 Mio. abgeflossen.

Von den für 2017 bereitgestellten € 689,24 Mio. sind nach den Angaben bislang € 8,56 Mio. abgeflossen. Wie die Regierung schreibt, erfolge die Auszahlung der Mittel erst nachdem bestimmte Projekt-Meilensteine umgesetzt wurden und dies beim Projektträger nachgewiesen und geprüft wurde. Aus der Antwort geht zudem hervor, dass Ende 2016 75,5% der Haushalte in Deutschland einen Internetanschluss mit einer Mindestgeschwindigkeit von 50 Mbit/sek. besaßen. Mit 89,5% lag der Anteil der schnellen Internetanschlüsse in städtisch geprägten Regionen deutlich über dem in eher ländlich geprägten Regionen (33,8%). Einen Breitbandzugang durch Glasfasertechnologie (auf der letzten Meile - FTTH) mit mind. 50 Mbit/sek. besaßen Ende 2016 der Vorlage nach 7,1% der deutschen Haushalte.