BNetzA: Mehr Anträge auf Streitschlichtung


Die BNetzA verzeichnete einen starken Anstieg der Schlichtungsanträge im TK-Bereich. Wie die Behörde meldete, sind bei ihr seit Inkrafttreten des Verbraucherstreitbeilegungsgesetzes am 1.4.2016 insgesamt 3.261 Anträge eingegangen. Im Vorjahreszeitraum seien es noch 1.686 gewesen. Ein wichtiger Grund für den Anstieg sei, dass die Schlichtung kostenfrei ist.

Die Verbraucherschlichtungsstelle „Telekommunikation“ unterstütze Verbraucher Streitigkeiten mit ihrem Anbieter außergerichtlich beizulegen, erläuterte die BNetzA. Gegenstand der Schlichtungsverfahren seien u.a. Beanstandungen der Telefon- und Internetrechnung, die Bereitstellung der vertraglich zugesicherten Leistung oder Störungen und Sperrungen des Anschlusses. Auch Fragestellungen zum Anbieterwechsel oder zum Umzug des Anschlusses könnten Gegenstand der Schlichtung sein.