EU-Kommission: Digitale Kompetenzen und Unternehmergeist fördern


Die EU-Kommission hat Empfehlungen vorgelegt, die die Bildungssysteme der Mitgliedstaaten betreffen. Es sollen die Schlüsselkompetenzen in der digitalen Bildung, die Förderung unternehmerischer Bildung, aber auch die Grundkompetenzen Lesen und Schreiben, Fremdsprachen, Mathematik und Technik verbessert werden.

Die  zuständige EU-Kommissarin Mariya Gabriel sprach von einem echten Nachholbedarf bei den digitalen Kompetenzen. Der Aktionsplan für digitale Bildung soll den Bürgern, den Bildungseinrichtungen und -systemen dabei helfen, mit den Lebens- und Arbeitsbedingungen der zunehmend digital geprägten Gesellschaft zurechtzukommen.

Die EU-Kommission schlägt drei Initiativen vor, die

  • Schlüsselkompetenzen für lebensbegleitendes Lernen betreffen,
  • einen Aktionsplan für digitale Bildung vorsehen sowie
  • den sozialen Zusammenhalt stärken und u.a. einen Beitrag zur Bekämpfung von Populismus, Fremdenfeindlichkeit und spalterischem Nationalismus leisten soll.

Im Zusammenhang mit dem Aktionsplan wird die bessere Nutzung digitaler Unterrichts- und Lerntechnologien, die Entwicklung der digitalen Kompetenzen und Fertigkeiten und die Verbesserung der allgemeinen und beruflichen Bildung durch bessere Datenanalyse und -antizipierung vorgeschlagen. Schulen sollen bei der Ausstattung mit Hochgeschwindigkeits-Breitbanddiensten unterstützt werden und ein neues Tool zur Selbstbewertung in Bezug auf den Einsatz von Unterrichts- und Lerntechnologien (SELFIE) soll fortentwickelt werden.