EU-Kommission: Zugang zu digitalen Behördendiensten erleichtern


Nach den Vorstellungen der EU-Kommission soll der Zugang zu digitalen öffentlichen Diensten EU-weit verbessert werden. Die Nutzung von elektronischen Identifizierungsnachweisen soll beschleunigt werden.

Deutschland hat mittlerweile die Notifizierung des elektronischen Identitätsnachweises (eID) abgeschlossen. Damit sind alle EU-Mitgliedstaaten ab September 2018 verpflichtet, die eigenen Verwaltungsverfahren für die deutsche Online-Ausweisfunktion zu öffnen. Im digitalen Binnenmarkt ist die Notifizierung des eID erforderlich, damit nationale eIDs in allen Mitgliedstaaten anerkannt und genutzt werden können. Die Mitgliedstaaten können zwar frei entscheiden, ob sie ihre eIDs notifizieren, aber sie müssen alle eIDs anderer Mitgliedstaaten anerkennen, die bereits notifiziert wurden. Mit der eIDAS-Verordnung sollen die Identifizierungssysteme interoperabel und somit die Identifizierung für grenzüberschreitende Verwaltungsdienstleistungen EU-weit erheblich vereinfacht werden.