EU: Elektronische Behördendienste


In Brüssel haben Vertreter aus den EU-Mitgliedstaaten die Möglichkeiten grenzüberschreitender elektronischer Behördendienste beraten. Diese sollen bürokratische Hürden abbauen und den freien Verkehr von Menschen, Waren und Dienstleistungen einfacher machen.
Die EU-Kommission präsentierte darüber hinaus ihr neues Programm IDABC (Interoperabilität europaweiter elektronischer Behördendienste (eGovernment-Dienste) für öffentliche Verwaltungen, Unternehmen und Bürger), mit dem die öffentlichen Verwaltungen in Europa effizienter gestaltet werden sollen. Das Ziel dabei ist, Europa als Wohn- und Arbeitsort sowie für Investoren attraktiv zu machen.

Erleichterungen soll es u.a. bei Sozialversicherungsrechten und Gesundheitsdienstleistungen für Touristen, Studenten oder mobile Arbeitnehmer geben. Außerdem wird es möglich sein, öffentliche Ausschreibungen in anderen EU-Mitgliedstaaten besser zu nutzen. Schließlich wird mit dem neuen Programm eines der größten Probleme für den internationalen Handel angegangen: Der Papieraufwand wird deutlich reduziert.

Weitere Informationen zum Programm IDABC unter: http://europa.eu.int/idabc/.

Quelle: PM der EU-Kommission v. 18.2.2005.


MMR 2005, Heft 04, VIII