Deutscher Gemeinschaftsstandard für elektronische Signatur beschlossen


Das Deutsche Signaturbündnis hat mit seinen Mitgliedern aus Wirtschaft und öffentlicher Verwaltung einen technischen Standard für den Online-Geschäftsverkehr entwickelt.
Dieser bildet die Grundlage zur uneingeschränkten Interoperabilität zwischen den verschiedensten Signaturanwendungen und -herstellern. Damit rückt das Ziel, dass Bürger, Wirtschaft und Verwaltung E-Business- und E-Government-Anwendungen mit nur einer Signaturkarte abwickeln können, in greifbare Nähe.

Elektronische Geschäftsabschlüsse und Behördengänge, die vollständig über das Internet erfolgen sollen, brauchen elektronische Unterschriften. Dazu ist eine technische Infrastruktur mit Signaturchipkarten für die Anwender notwendig. Bisher gibt es eine Vielzahl von Herstellern mit Kartenlösungen, die für einzelne Anwendungen vorgesehen sind und somit keine Interoperabilität zu anderen Applikationen bieten. Zur CeBIT 2005 veröffentlicht das Signaturbündnis den gemeinsamen Standard, der die Grundlage für die anwendungs- und herstellerübergreifende Interoperabilität bildet.

Weitere Informationen unter: http://www.signaturbuendnis.de.

Quelle: PM des BMI v. 28.2.2005.


MMR 2005, Heft 03, XXVII