Verabschiedung von DRS 20 zum Konzernlagebericht und DRS 16 zur Zwischenberichterstattung


IRZ, Heft 10, Oktober 2012, S. 378

Das Deutsche Rechnungslegungs Standards Committee (DRSC) hat am 14. September 2012 den Deutschen Rechnungslegungs Standard (DRS) 20 „Konzernlagebericht“ verabschiedet. Gleichzeitig wurden die sich daraus ergebenden Folgeänderungen an DRS 16 „Zwischenberichterstattung“ verabschiedet.

Der Standard und die Folgeänderungen waren im Vorjahr noch vom Deutschen Standardisierungsrat entwickelt worden und wurden im Dezember 2011 als Entwürfe veröffentlicht.

Die Regelungen des DRS 20 sind für alle Konzernabschlüsse deutscher Unternehmen anzuwenden, unabhängig davon, ob diese Unternehmen ihre Abschlüsse nach deutschem Handelsrecht oder nach IFRS aufstellen. Die Regelungen sollen verpflichtend erstmalig ab dem Geschäftsjahr, das nach dem 31.12.2012 beginnt, anzuwenden sein; eine frühere Anwendung ist zulässig. Die neugefassten Regelungen des DRS 16 sollen spätestens ab dem ersten Zwischenbericht nach der erstmaligen Anwendung des DRS 20 Anwendung finden.

DRS 20 und DRS 16 sollen in Kürze dem Bundesministerium der Justiz mit der Bitte um Bekanntmachung gem. § 342 Abs. 2 HGB im elektronischen Bundesanzeiger vorgelegt werden, um die damit verbundene Bindungswirkung zu erlangen.